KB Caféshop, 62 rue des Martyrs, 75009 Paris

von Dave am 7. Juni 2013

in Paris

KB Caféshop, 62 rue des Martyrs, 75009 Paris

KB Caféshop, Paris

Vor etwa einer Woche war ich mal wieder beruflich in Paris zugange. Dies war eine schöne Gelegenheit, diese Stadt auch einmal unter dem Aspekt “Espressobars” unter die Lupe zu nehmen. Mein Hotel war am Gare du Nord gelegen, von dort aus wollte ich das Espresso-Terrain zunächst zu Fuß erkunden. Empfehlungen waren per Internet schnell gefunden – eine machte mich spontan besonders neugierig, da sie auf sehr vielen Seiten zu finden war (vgl. À Savourer!, HiP Paris Blog, David Lebovitz, Paris Up Close & Personal, Pilier des buffet & Hipsters in Paris). So machte ich mich vergangenen Sonntag als erstes zu einer Espressobar namens KB Caféshop im 9. Arrondissement auf. Ein sonniger Tag und die schöne Atmosphäre an der Place Lino-Ventura, im Süden des Vergnügungsviertels Pigalle, zwischen dem 9. und 18. Arrondissements, am Fuße des Montmatres, in Sichtweite der Basilika Sacré-Cœur machten den Ausflug zu einem schönen Erlebnis.

Der KB Caféshop hieß vormals “Kooka Boora”, darf aber diesen Namen wohl aus lizenzrechtlichen Gründen nicht mehr führen. Dieser vormalige Name suggeriert einen australischen Betreiber. Betrieben wird die Lokalität jedoch von dem Franzosen Nicolas Piégay, der seine Liebe zur Kaffeekultur aber in Australien entdeckt bzw. entwickelt hat. Ausgeschenkt wird hier Kaffee der Pariser Rösterei Lomi. Der Espresso (zum Preis von 2,50 €), den ich verkostet habe, war ein Blend (“Spring Blend”) aus drei Arabicas aus Brasilien, Äthiopien und Indonesien.

Espresso "Spring Blend" von Lomi im KB Caféshop, Paris

Der Espresso

Bei starkem Betrieb am Sonntag, um die Mittagszeit wurde der Espresso relativ schnell zubereitet und serviert. Probiert habe ich ihn, wie ich es seit einiger Zeit bei 3rd-Wave-Espressos handhabe, mit nur sehr wenig Zucker. Die Crema war für einen reinen Arabica-Kaffee relativ stabil, was auf eine hochwertige Zubereitung auf der ebenso hochwertigen La Marzocco F/70 schließen ließ. Ebenso wies eine relativ ölige Konsistenz darauf hin. Geschmacklich dominierten fruchtige Säuren, die ich allerdings nicht konkreten Früchten zuordnen konnte. Daneben waren auch noch leicht andere Aromen, darunter etwas Schokolade zu erahnen. Insgesamt ein sehr hochwertiger Espresso-Blend, bei dem Freunde eines fruchtigen Aromas voll auf ihre Kosten kommen!

Mein Fazit: für Freunde der 3rd-Wave-Kaffeekultur ein Muss in Paris!

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